Schweizer-Verein Helvetia

Jestetten und Umgebung

Wissenswertes                                               Letzte Änderung dieser Seite: 19.05.2020


 Themen auf dieser Seite:   - - -  in fogender Reihenfolge:

Nur Schweizer durften . . .

Verabschiedung , Bürgermeister Link

Wahlen 2019

Marschhalt,  E- Voting

Stimmzettel zu Hause drucken

Fernsehen mit Computer

Swissinfo SRF

VPN-Variante von HR


Nur Schweizer durften im Jestetter Zipfel bleiben.


  • Erinnerungen an Deportation. Die Fahne, die damals vor dem elterlichen Haus hing, hat Elvira Sperling wie einen Schatz verwahrt Jestetten (rig)
  • Am 15. Mai 1945, also genau vor 75 Jahren, wurde die Bevölkerung des Iestetter Zipfels aus ihrer Heimat vertrieben. Gerade mal zwölf Stunden hatten die Menschen in der· Nacht vom 14. auf dem 15. Mai Zeit, ihre Habseligkeiten zusammenzupacken und auf Wagen, sofern vorhanden, zu verladen. Da alle motorisierten Fahrzeuge von den französischen Besatzern konfisziert worden waren, blieben nur Zugtiere oder Menschenkraft, um das Hab und Gut befördern zu können. Da auch alle Fotoapparate abgegeben werden mussten, gibt es leider keine Bilder dieser Deportation, die die Jestetter ohne Gewissheit auf Wiederkehr in den Schwarzwald führte .
  • Mehr Glück hatten die Jestetter Bürger mit schweizerischem Pass. Diese durften in der Heimat bleiben, die Einreise in die Schweiz war ihnen jedoch verwehrt. Davon betroffen waren rund 20 Familien, darunter die Familie von Hermann Gehring (1905 bis 1981) und seine Frau Rosa, der bis zu seinem Tod als prägende Figur der Iestetter Fasnacht mit seiner selbst gebauten. Drehorgel und dem Bau von Fasnachtswagen gewirkt hat.
  • Tochter Elvira Sperling, geboren 1944, erinnert sich freilich nicht mehr an die damaligen Geschehnisse, die allerdings lange Jahre ein bestimmendes Thema im Jestetter Zipfel waren und es noch heute sind. "Mein Vater arbeitete als Werkzeugmacher bei der SIG, doch plötzlich mussten wir zwei landwirtschaftliche Betriebe im Homberg versorgen, da die Eigentümer deportiert worden waren", erzählt Elvira Sperling. Die Fahne, die damals vor dem elterlichen Haus hing, hat Elvira Sperling all  die Jahre in einer Schublade verwahrt und wie einen Schatz gehütet.
  • Es muss eine eigentümliche Situation im Dorf gewesen sein, mit all den  verlassenen Häusern und streunenden Haustieren, die nicht mitgenommen werden konnten. "Wir mussten eine schweizerische Fahne aufhängen, damit die Franzosen wussten, wo die Schweizer wohnten", weiß sie weiter zu berichten. Dennoch wurden offenbar auch die Häuser dieser Familien durchsucht.
  • Nach der Rückkehr der deutschen Jestetter war das Verhältnis zwischen Heimkehrern und zu Hause Gebliebenen offenbar recht ambivalent. 'Einerseits gab es Vorwürfe, dass "die Schweizer" alles gestohlen hätten, auf der anderen Seite wurden die Jestetter in der Nachkriegszeit durch die Nachbargemeinden aus der Schweiz mit Hilfsgütern versorgt. 


 Elvira Sperling, Mitglied im Schweizerverein,  geb. Gehring und Ihre Familie,

hatten das Glück als schweizerische Staatsbürger  in Jestetten bleiben zu dürfen.

Das Bild zeigt die Originalflagge,  die im Sommer 1945 vor dem Haus der Gehring hing.  (Südkurier, Mai 2020)


 Schweizer-Verein HELVETIA Jestetten und Umgebung

Bericht über die Verabschiedung von Bürmeister Jürgen Link in Lottstetten vom 2.10.19 nach 24 Jahren im Amt

Einladung

Als Vertreter des Schweizer Verein Helvetia Jestetten und Umgebung erhielt unser Präsident, Bruno auf der Maur, die Einladung der Gemeinde Lottstetten zu einer Feier im Gemeindesaal Lottstetten zur Verabschiedung des 24 Jahre im Amt gewesenen Herrn Jürgen Link als Bürgermeister.

Da Bruno an diesem Tag gerade seinen Geburtstag feiert, bin ich als sein Stellvertreter zu dieser Feier hin gegangen (HUK Keller, Vice und Aktuar).

Organisation

Der Gemeindesaal war praktisch voll, da alle Lottstetter anscheinend zu dieser Feier eingeladen waren. Beginn war um 19:00 Uhr. So habe ich auch 5 Mitglieder des Schweizer-Vereins angetroffen.

Von den Landfrauen Lottstetten waren sehr schön die Tische gedeckt und es standen allerhand Getränke darauf, wo man sich bedienen konnte.



Unter Freunden: Jürgen link (rechts) mit seiner Familie. Im Hintergrund Alt-Landrat Bernhard Wüfz (links) und Landrat Martin Kistler.

Bild: Ralf Göhrig, SK. 






Ablauf

Ein Speaker hat immer wieder diverse Leute angekündigt, die dann eine Laudatio auf den scheidenden Bürgermeister hielten und ihm diverse Geschenke übergaben. Es waren sicher über 10 Ansprachen, welche wir hörten.

Die Blasmusik und der Männerchor gaben ihr Bestes. Die haben ganz schöne alte Stücke gesungen und gespielt.

Nachdem der alt Bürgermeister noch die Schlussrede gehalten hatte, kam es dann zum gemütlichen Teil, wo die Landfrauen und einen Wurstsalat mit Käse und Brot servierten. Sogar mit einem Schnäpsle von Hennes kamen sie vorbei.

Es war ein ganz schöner Abend mit viel Beifall. Sogar „standing ovation“ kam vor.

Leider wurden wir dann beim Rausgehen noch voll durchnässt, da gerade ein Wolkenbruch viel Wasser goss.


79802 Dettighofen, den 03.10.2019     Der Aktuar:  H.U. Keller  (HUK)



Wahlen 2019

Buhlen um Stimmen der Auslandschweizer und Auslandschweizerinnen




Von den fast 800'000 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern nehmen rund 180'000 regelmässig ihr Stimm- und Wahlrecht wahr. Also wird von den Parteien um die Stimmen der "fünften Schweiz" geworben – auch mit eigenen "Auslandschweizer-Listen".



 Information vom 02.07.2019

Marschhalt beim E-Voting:

Was bedeutet das für die Fünfte Schweiz?

 



Kommt jetzt der Stimmzettel, den man zu Hause ausdrucken kann?

Von Katy Romy

Dieser Inhalt wurde am 18. Juni 2019 17:49 publiziert 18. Juni 2019 - 17:49

Die Auslandschweizer und -schweizerinnen haben vielleicht bald die Möglichkeit, ihre Abstimmungsunterlagen per Internet zu erhalten und auszudrucken.

(Keystone / Alessandro Della Bella)

Abstimmungsunterlagen per Internet erhalten, sie zu Hause ausdrucken, ausfüllen und per Post zurückschicken: So könnte die Lösung aussehen, der Fünften Schweiz die Teilnahme an Abstimmungen zu erleichtern. Ein vom Nationalrat am Dienstag angenommener Vorschlag stösst bei der Auslandschweizer- Organisation auf Interesse.

Im Kampf um eine erleichterte Teilnahme der Fünften Schweiz an Abstimmungen und Wahlen in ihrer Heimat kommt es zu einem Paradigmenwechsel: Die Ausdehnung des E-Votings auf alle Schweizer Stimmberechtigten im Ausland bläst ein kühler Wind entgegen.

Nun nahm die grosse Parlamentskammer (Nationalrat) mit 115 zu 69 Stimmen einen Antrag an, der die elektronische Stimmabgabe durch den elektronischen Versand der Stimmunterlagen ersetzen will.

Anstatt die Möglichkeiten der Online-Wahl weiterzuentwickeln, schlägt Claudio Zanettie vor, das Problem umgekehrt anzugehen: Der Parlamentarier der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) bat die Regierung, den Schweizerinnen und Schweizern im Ausland das Stimmmaterial elektronisch zukommen zu lassen. Sie müssten das Material dann ausdrucken und per Post zurücksenden.


ASO-Direktorin Ariane Rustichelli.(Butterfly-Photoart)


In einigen Ländern erhält die Schweizer Diaspora ihre Abstimmungsunterlagen zu spät, um abstimmen zu können. Zanetti glaubt, dass sich durch seinen Vorschlag die Zeit für Zustellung und Rücksendung halbieren liesse. Die elektronische Abstimmung, die er für gefährlich hält, ist nach Ansicht des SVP-Abgeordneten keine Lösung.

Die Regierung allerdings hält es für "zielführender", die elektronische Stimmabgabe weiter auszubauen. Der Bundesrat erinnert daran, dass der elektronische Versand weiterhin die physische Zustellung von Prüfcodes erfordere. Für die Stimmberechtigten entstünde durch einen E-Versand deshalb kein Zeitgewinn, argumentierte er vergeblich.

E-Voting im Gegenwind

Die elektronische Stimmabgabe sieht sich zurzeit grosser Kritik ausgesetzt. In diesem Zusammenhang scheint das Sicherheitsargument auf offene Ohren gestossen zu sein.

Im Januar hatte ein parteiübergreifendes Bündnis eine Volksinitiative lanciert, die ein fünfjähriges Moratorium für die Einführung des E-Votings fordert. Die Gegner argumentieren, dass E-Voting das Stimmgeheimnis nicht garantiere.

Zudem haben Hacker in jüngster Zeit auf Lücken im E-Voting-System der Post hingewiesen. "CHvote", das andere vom Kanton Genf entwickelte bestehende System, wird ab 2020 aus finanziellen Gründen eingestellt.

Nicht um jeden Preis

"Dies ist ein Zeichen für eine grosse politische Unterstützung der Teilnahme der Auslandschweizer an Wahlen", sagt Ariane Rustichelli, Direktorin der Auslandschweizer-Organisation (ASO). Angesichts der schwierigen Lage der elektronischen Stimmabgabe ist sie der Ansicht, dass die elektronische Zustellung eine Alternative wäre, die es wenigstens in Europa mehr Auslandschweizern und -schweizerinnen ermöglichen würde, an Abstimmungen teilzunehmen. 

"Die elektronische Stimmabgabe ist für uns ein Weg, um der Fünften Schweiz die Ausübung ihrer Bürgerrechte zu ermöglichen. Aber wenn es eine bessere Möglichkeit gibt, unterstützen wir die auch", so Rustichelli.

Die ASO wartet nun auf den Entscheid der Regierung. Diese muss entscheiden, ob die Post ihr elektronisches Wahlsystem trotz der festgestellten Mängel weiterführen darf. 

Zwei Motionen zurückgezogen

Zwei weitere Anträge zur elektronischen Stimmabgabe wurden am Dienstag von ihren Absendern zurückgezogen. Der erste, eingereicht von Laurent Wehrli von der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP.Die Liberalen), forderte die Regierung auf, das E-Voting in den Service-Public-Auftrag der Post als Grundversorgerin aufzunehmen.

Der zweite, eingereicht von Carlo Sommaruga von der Sozialdemokratischen Partei (SP), schlug eine Übernahme des Systems des Kantons Genf durch den Staat vor.


 

Fernsehen mit dem Computer

Auf dem hier angefügten Video sehen Sie ein einfache Darstellung,  wie auch das schweizer Fernsehen  weierhin am Fernseher, über den Computer  zu sehen ist.

Benutzt wird das Virtual Private Network (deutsch „virtuelles privates Netzwerk“; kurz VPN)

Bedeutungen: Das konventionelle VPN bezeichnet ein virtuelles privates (in sich geschlossenes) Kommunikationsnetz.

Die hier gezeigte Variante wird mit dem Programm "CyberGost 7" erfolgreich praktiziert. Der Webmaster verfolgt Sendungen, welche besonders interessieren auf TV-DRS 1 oder 2. "Info" ist ebenfalls erreichbar.

CyberGosthat in sehr vielen Ländern eigene Hosts, auf diese wird jeweils im Internet zugegriffen.

Interessenten könne sich beim Webmaster melden.





Swissinfo,  Schweizer Fernsehen

Die Schweiz verabschiedet sich vom digitalen Fernsehen

 

Link

 


Problem mit dem Schweizer-Fernsehen 

HUK  stellt das neue Angebot der SRG vor.

Die SRG gibt an, dass man Ihre Signale über Satelitt empfangen könne, wofür es jedoch eine Entschlüsselungs-Karte brauche, welche man für Fr. 60.— erwerben könne. Diese müsse dann jedes Jahr mit einem Betrag von Fr. 120.— erneuert werden.

Josef Eisenlohr gibt auch an, dass die Kabelnetzbetreiberin PYUR die CH-Sender auch abschaltet.



Virtual privat Network

Unser Vorstandsmitglied, Hanspeter Rüedi, präsentiert eine weitere Lösung, welche mit VPN (Virtual privat Network) über Internet und den PC funktioniert.

Willst Du sicher Surfen und Arbeiten am Computer.

Und dabei Schweizer Tagesschau am PC.  geniessen?

Wie geht das?

Folgende Hardware sollte bereits vorhanden sein:

Einen installierten Router mit digitalen Anschluss an die TV-Buchse, mit sowie LAN oder WLAN.

Einen Computer,der einen SVGA (15poligen) Anschluss oder einem HDMI Anschluss hat.

Einen TV-Gerät mit 15poligen PC-Anschluss oder HDMI Eingang.

Die entsprechende Kabel sollten vorhanden sein.

Digitales Kabel von der TV-Buchse zum Router.

LAN Kabel zum TV-Gerät

SVGA oder HDMI Kabel. Verbindung: Computer > TV-Gerät.

Die Lösung heisst: "Virtuelles privates Netzwerk".

VPN ist als Softwarelösung, sowie als Hardwarelösung erhältlich.

VPN als Softwarelösung ist einfach zu installieren und es gibt viele Anbieter.

VPN bietet einfaches Streaming,

VPN bietet Anonymität und Sicherheit!

VPN bietet anonymes Surfen mit anonymer IP.  (Internet Protokoll)

VPN bietet sicheres Online Banking.

VPN bietet auch eine starke Verschlüsselung und umgeht einfach Firewalls.

VPN kann man auf Computer, sowie auf SmartPhone installieren. Bietet verschlüsselte Kommunikation im Internet, ohne Wenn und Aber. 

Das heisst Ihr Provider bietet den Internet Zugriff, kann aber nicht mehr Euren Internetaktivitäten überwachen.

Weitere Vorteile sind:

- Weltweit gesichertes Surfen.

- Ländercode einstellen. Zum Beispiel:"Switzerland" Das heisst: Mittels VPN kann man dem Deutschen Provider vorspielen das mein Computer sich in der Schweiz befindet. Ich kann jederzeit mit installierten VPN Schweizer Fernsehen am Computer schauen, sofern einen softwarmässigen Anbieter zBsp. (Zattoo) installiert ist.

- Weitere Vorteile ist, das man praktisch gegen Angriffe von aussen besser geschützt ist.

Was braucht man um Schweizer Fernsehen am Computer schauen?

1. Eine VPN Softwarelösung.

2. Eine TV-Computerlösung, ohne zusätzliche Hardware Installation.

Meine Installation ist folgende:

Express VPN als Softwarelösung. VPN Express unterstüzt 5 Geräte wie SmartPhone, Computer, Tabletts etc.

TV Programme (Zattoo oder Wilma)

Ländercode. "Switzerland"

Was kostet VPN? Je nach VPN Anbieter zwischen 50.-- bis 100.-- Euro pro Jahr.

Was kostet Zattoo als TV-Programm Anbieter? Zattoo kostet ohne zusätzliche Werbung 10.-- sFr. im Monate.

Nachteil? 

Praktisch keine, ausser dass die Sendungen zeitversetzt sind. Mit einer Zeitverzögerung von ca.30 sek.


Video der persönlichen Installation

Nach Start, bitte warten, läuft automatisch.

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