Schweizer-Verein Helvetia

Jestetten und Umgebung

Aktuell                                                                                                              Letzte Änderung:  17.06.2019

 

 

Botschafter Dr. Paul R. Seger mit Dr. Volker Schön (DRK-Vizepräsident) ©FDFA

Deutschland feiert im Mai 70 Jahre Grundgesetz und damit 70 beeindruckende Jahre Demokratie und Rechtsstaat. Herzlichen Glückwunsch an unsere Nachbarn! Die Schweiz als Wiege des Roten Kreuzes (IKRK) kann ebenfalls ein 70-Jahr-Jubiläum begehen. Die vier Genfer Konventionen zum Schutz der Kriegsopfer von 1949 sind nämlich gleich alt wie das deutsche Grundgesetz. Leider wird das humanitäre Völkerrecht oft verletzt, weswegen es wichtig ist, die Bedeutung der Konventionen stets aufs Neue in Erinnerung zu rufen und deren Einhaltung anzumahnen. Denn « Kriege ohne Regeln sind Kriege ohne Ende» , wie IKRK-Präsident Peter Maurer treffend feststellte. Mir liegt das humanitäre Völkerrecht persönlich sehr am Herzen, weswegen ich es zu einem der thematischen Schwerpunkte dieses Jahres gemacht habe. Eine erste, sehr beeindruckende Veranstaltung mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) fand kürzlich auf der Residenz statt (siehe unten). An dieser Stelle möchte ich meine grosse Anerkennung und Bewunderung allen Freiwilligen in den nationalen Rotkreuzgesellschaften ausdrücken. Diese gilt natürlich auch den Delegierten des IKRK, die sich teilweise unter grosser persönlicher Gefahr in Konflikten für die Opfer von Gewalt einsetzen. Bitte unterstützen Sie die nationalen Rotkreuzgesellschaften und das IKRK nach Kräften!

Noch ein Wort in eigener Sache: Interessiert es Sie zu wissen, wer für Sie in Berlin, München, Frankfurt oder Stuttgart arbeitet? Dann werfen Sie doch bitte einen Blick auf die neue Rubrik «Über uns...» am Ende des Newsletters! Dort stellen wir jeweils eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter der Botschaft oder der Generalkonsulate persönlich vor. Viel Spass beim Lesen!



Mit herzlichen Grüssen
Ihr

Dr. Paul R. Seger
Der Schweizerische Botschafter




   Bericht über den Besuch der ASO-Konferenz in Freiburg vom 31.05. bis 01.06.19   der Herren Bruno Auf der Maur und H.U. Keller  

Bruno und HUK sind am Freitag, 31.05.19 um 06:30 Uhr zusammen nach Freiburg gefahren, um dort an der Ausland-Schweizer-Organisation-Konferenz teilzunehmen. Um nicht 2 Übernachtungen buchen zu müssen, waren wir eben früh aufgebrochen.                     

                                Bruno

Hans Ulich Keller









 Nach der Gepäckdeponierung im Hotel Novotel, wo auch der Kongress stattfand, wurden wir registriert, mit den Namenstäfelchen ausstaffiert und erhielten 3 diverse Taschen mit kleinen Geschenken darin.  

Nach einem kurzen Kaffee ging es dann im Konferenzraum los, wo wir vom Schweizer-Verein Freiburg herzlich begrüsst wurden, da dieser sein 100-Jahr-Jubiläum feiern konnte.

 

Dann wurden wir von den Verantwortlichen der ASO (Auslandschweizer-Organisation) aus Bern begrüsst, welche übergeordnet für die diversen ASO-Agenturen und die Schweizer-Vereine in der ganzen Welt unterstützend tätig ist.  

Der Auslandschweizerrat Deutschlands von links: Elisabeth Michel, Max Hausammann, Yvonne Diffenhard, Kerstin Kunath, Ruth Diggelmann, Sonja Lengning, Reinhard Süess, Annemarie Tromp und Matthias von Ah. Es fehlten Tim Guldimann und Lisa Faller, die ein Praktikum in Indien absolvierte.


Wir  konnten auch Ernst Steinmann, vom Generalkonsulat in Stuttgart begrüssen, den wir bereits mal an einem Vortrag der NAGRA in Jestetten kennenlernen durften.

Ebenfalls durften wir Frau Uver von der Schweizer-Revue begrüssen, welche uns erfreulicherweise den schönen Artikel über unseren Verein in der Zeitung brachte. Wir bedankten uns nochmals herzlich bei ihr.

Es waren dann die üblichen Traktanden zu besprechen, wie das an einer GV.  so üblich ist. Anwesend waren 104 Personen.   Rekordverdächtig sei, dass 37 der 38 Schweizer Vereine Deutschlands Delegierte in die Hauptstadt des Schwarzwalds geschickt hatten.

Dann hatten Frau Ariane Rustichelli (Direktorin der ASO), sowie Hr. Remo Gysin (Präsident der ASO) Ihre Ansprachen und dankten dem CH-Verein Freiburg für die Gastfreundschaft. Ebenfalls bedankte sich Frau Ruth von Gunten von der Educationsuisse für den Empfang.




Anschliessend an die Kaffeepause hielt Herr Botschafter Paul Seger ein Referat zum Rahmenabkommen mit der EU, was sehr interessant war, jedoch keine konkreten Neuerungen brachte. Da schein ja echt eine Blockade drin zu sein und man fragt sich, wie sich die Schweiz schlussendlich gegenüber der EU verhalten will. 




Diverse Mitteilungen aus dem EDA brachte Herr Johannes Matyassy (Direktor Konsularische Direktion in Bern) an, welche keine grossen Neuerungen brachten.

Zwischendurch konnten wir dann unsere Zimmer beziehen.  

Nach dem Mittagessen, das im grossen Speisesaal des Hotels bestens eingenommen werden konnte, ging es weiter mit den Traktanden Kassenbericht, Entlastung des Präsidenten, Wahlen, Rückblick und Ausblick ASO-Deutschland und Mitteilungen des Auslandschweizerrates.

Auch Frau Uver stellte Ihre Arbeit bei der Schweizer-Revue vor.

Die Fragestunde wurde sehr wenig genutzt, sodass sich der Schweizerverein Freiburg mit seinem 100-jährigen Jubiläum vorstellen konnte. Es konnte festgestellt werden, dass dieser Verein sehr rege tätig ist und auch viele Mitglieder hat.

Die Organisation der Auslandschweizer ist ja wie folgt aufgegliedert: 

- Die ASO-Schweiz mit dem ASR (Auslandschweizer-Rat) ist der übergeordnete Teil,  in Bern angesiedelt und eine Abteilung vom EDA (Eidg. Departement Ausland).  

- Dann gibt es in Deutschland noch die ASO-Deutschland, welche ein  untergeordneter Teil der CH-Organisation ist.  

- Insgesamt gibt es im Ausland 650 Schweizer-Vereine

- Im Ausland leben insgesamt über 760'000 Schweizer (Auslandschweizer), 

davon 464'000 (62% in Europa),

davon :

197'000 in Frankreich,

90'000 in  Deutschland,

50'000 in Italien,

35'000 in Holland und

24'000 in Spanien. 

80'400 Personen   in den USA leben 24%, d.h.

7% leben in Asien und 3% in Afrika.

40'000 Leute leben in Canada,

25'000 in  Australien und

20'000 in Israel.  

Um 16:30 h. wurde dann ins alte Freiburger-Rathaus disloziert, wo die Stadt Freiburg einen schönen und interessanten Empfang mit einem Gläschen Weissen aus der Gegend gab.

 Nach dem Zurück beim Hotel wurden wir in 2 Cars verfrachtet und fuhren eine schöne Strecke rund um den Kaiserstuhl, bis an den Rhein in ein grosses, tolles Restaurant (ursprünglich war das ein grösserer Bauernhof) zum Nachtessen, wo man sich schön mit andern austauschen konnte.  Immerhin kamen wir noch kurz vor Mitternacht ins Bett.

Am Samstag, 01.06.19, um 09:00 Uhr ging es wieder los mit dem Konferenz-Teil II.  

Stephan Cueni vom Bundesamt für Sozialversicherungen und Tim Guldimann vom Auslandschweizerrat haben Stellung zu Fragen der Kranken-und Sozialversicherungen genommen.  Dabei haben sie auch auf das Problem der Beiträge an die deutschen Krankenkassen angeschnitten, welche zu viel abgerechnet hatten und nicht mehr gerne was zurückgeben. Ihr Typ: man sollte unbedingt auf Rückzahlungen beharren, auch wenn es länger dauern könne.

Nach dem Mittagessen tritt Herr Gerhard Lochmann auf, seines Zeichens ein grosser Spezialist für Erbrecht und äusserte sich zu diversen Erbrechtsproblemen. War sehr aufschlussreich und interessant. Interessant wurde es in der Fragestunde, wo sich die Direktorin der ASO-Deutschland bei der ASO-Schweiz energisch beklagte, dass immer mehr Forderungen an sie gestellt würden, es müsse noch dies und das gemacht werden, sie aber von der ASO-CH keine Hilfe erhalten würden!  

Es sein einfach unmöglich, alles alleine (z.B. sollten Wahlveranstaltungen in Deutschland bei den Auslandschweizern durchgeführt werden) machen zu können. Die Direktorin Rustichelli und der Präsident der ASO-CH, Hr. Gysin, haben nach meiner Erachtung nicht gerade sehr überzeugend antworten können, worauf sich eine grössere Diskussion anbahnte. Nach langem Hin-und Her wurde dann das Thema insofern beendet, indem man sich einigte, das Problem an einem runden Tisch zu besprechen.

Eine schöne Abwechslung war dann, als Herr François Loeb (Inhaber des Kaufhauses Loeb in Bern) auftrat und einige Texte aus seinen wunderbaren Büchern vorlas. Er gab bekannt, dass man unter «https://www.francois-loeb.com/kurzgeschichten/kurzgeschichte-beziehen/» jeden Freitag seine Kurzgeschichte erhalten könne um diese zu lesen. Alles kostenlos.  

Die Fragestunde wurde dann noch rege benützt, sodass es schnell 15:00 Uhr wurde, wo eine Stadtführung mit «Nachwächtern» angesagt war. So wurden wir 2 Stunden an den interessanten Orten in Freiburg herumgeführt, wo wir hauptsächlich die schöne und interessante Altstadt bis zum tollen Münster sahen.

Dieser Spaziergang, obwohl bei 30° im Schatten, war nach dem langen Sitzen, sehr angenehm. Etwas für Verwirrung sorgte dann lediglich, dass uns die Nachtwächterin beim Münster, ohne dessen Besichtigung mit Erklärung, einfach stehen liess und wir den Weg zurück zum Hotel alleine finden mussten?

Auf den ab 18:00 Uhr stattfindenden Apéro mit einem festlichen Anlass im Konzerthaus Freiburg verzichteten wir, da wir nicht nochmals eine Uebernachtung buchen wollten.     

So um 17:00-17:30 Uhr holten wir dann unser Gepäck und machten uns auf den Heimweg, wo wir wohlbehalten wieder Zuhause ankamen.

Dettighofen, den 06.06.2019  

Präsident Bruno auf Der Maur  +  Vicepräsident / Aktuar Hans-Ulrich Keller

Für den Bericht: Aktuar HUK

Fotos:  Webmaster / ASO



  • Auch daran musst du denken.

Wer auswandert, muss an vieles denken: Verträge kündigen, Umzug organisieren,
bei der Gemeinde abmelden und neue Krankenversicherung organisieren.
Dumm ist dran, wer dies alles in der falschen Reihenfolge tut.
Nur weiss dies kaum jemand.Dazu sind wir gerne bereit Auskünfte zu geben.
Tel 07745-8999
Präsident Bruno Auf der Maur


TV-Bericht über ärgerliche AHV-Lücke für Auslandschweizer
Swissinfo SWI, Informiert über Probleme mit AHV Einzahlungen .

 Link

 


Bundesratswahlen für 2019
in der Schweiz
vom 05.12.2018


Neu: Frau Viola Amherd und Frau Karin Keller-Sutter



Danke für die Verbreitung der Petition:

E-Voting für alle Auslandschweizer

Liebe Landsleute

Die am 96. Auslandschweizer-Kongress in Visp von der Auslandschweizer-Organisation lancierte Online-Petition will allen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern die Teilnahme an Abstimmungen und Wahlen ermöglichen.

Die Online-Petition kann bis zum 28. November 2018 auf der Webseite www.evoting2021.ch unterzeichnet werden.

Am 30. November 2018 wird die Petition bei der Bundeskanzlei eingereicht.

Auf der Webseite

www.evoting2021.ch        ( Link) 

befinden sich weitere Informationen über die Ausgangslage, die Begründung und das Ziel der Petition auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie diese Nachricht an alle Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer weiterleiten, die Sie kennen.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe.


 

Neues aus dem Parlament

Juli 2018




Mehrere Entscheide des Parlaments während der Sommersession betreffen die Auslandschweizer, hier die Zusammenfassung.

Verschiedene Änderungen des Parlamentsrechts 16.457

Die ASO freut sich, dass der Bundesrat in seinen Botschaften zu Erlassentwürfen die Bundesversammlung kurz über die Auswirkungen neuer Gesetze oder Gesetzesänderungen auf die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer informieren muss. Dieser Entscheid erleichtert die Arbeit für all diejenigen enorm, die sich für die Rechte unserer 751 800 Landsleute im Ausland einsetzen.

Ablehnung der Motionen «Die systemrelevanten Banken müssen den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern Informationen für ihren spezifischen Bedarf zur Verfügung stellen» und "Postfinance auch für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer»

Die ASO ist sogar enttäuscht, dass der Ständerat beschlossen hat, der Mehrheit seiner Aussenpolitischen Kommission (APK-S) nicht zu folgen und eine Motion, die PostFinance auffordert, Auslandschweizer zu ähnlichen Bedingungen wie Inlandschweizer anzunehmen, abgelehnt hat.

Jedoch haben Diskussionen zwischen die ASO und die systemrelevanten Banken zu einer Zusammenarbeit im Hinblick auf eine verbesserte Information der Auslandschweizer geführt. Diese im Internet unter www.aso.ch enthaltenen Informationen werden laufend ergänzt. Die ASO ist ausserdem eine Partnerschaft mit der Genfer Kantonalbank (BCGE) eingegangen, die als erste Schweizer Bank den Auslandschweizern faire Konditionen bietet.

(gekürzt: Webmaster)

Bankkonten, Kosten Vergleich

So werden wir von den Banken geschröpft !


Freitag, 22. März 2019 um 1900 Uhr

Generalversammlung

im Bistro-Holzscheiter, Hauptstrasse 38, Lottstetten

 (Für Fahrgelegenheit tel. Bruno unter +49 (0)7745 8999) 



Rentenbezüger einer Schweizer Pensionskasse  können Rückerstattung beantragen

10.10.2017 12:25

Die Prämien der deutschen Krankenversicherung sind bei Rentenbezügern von der Höhe der Rente abhängig. Der Bundessozialgerichtshof hat kürzlich entschieden, dass bei Personen, die Leistungen einer schweizerischen Pensionskasse beziehen, bislang zu viele Beiträge abgezogen wurden (Verfahren B 12 KR 22/14 R und B 12 KR 3/15 R): Bei Renten der schweizerischen Pensionskasse darf für die Berechnung der Krankenversicherungsprämien nur die Hälfte des allgemeinen Beitragssatzes berücksichtigt werden. Die zu viel bezahlten Prämien werden allerdings nur auf Antrag und für die letzten vier Jahre zurückerstattet. Sind Sie in der deutschen gesetzlichen Krankenkasse versichert und beziehen Leistungen einer schweizerischen Pensionskasse, sollten Sie sich bei Ihrer deutschen Krankenkasse erkundigen, ob Sie Anspruch auf Rückerstattung von zu Unrecht bezahlten Prämien haben. BOT



Mitteilungen der konsularischen Direktion

Mai 2018  

--  11 % der Schweizer Bevölkerung wohnt im Ausland.

--  Von den insgesamt 751.800 Personen leben 62 % in Europa.

-- Innerhalb Europas lebt die grösste Auslandschweizergemeinschaft in Frankreich, gefolgt von Deutschland und Italien. Weltweit liegt Deutschland nach Frankreich und vor den USA an zweiter Stelle.

--  Es leben mehr Frauen als Männer im Ausland. 2017 betrug der Frauenanteil 54.4 %. Der

--  Frauenanteil ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

--  Die Mehrheit der Auslandschweizergemeinschaft in Deutschland verfügt über mehr als eine Staatsbürgerschaft.

--  Insgesamt haben die Schweizer Vertretungen in Deutschland rund 9000 Pässe ausgestellt (weniger als im Vorjahr), Zivilstandsänderungen: 5.351 (mehr als im Vorjahr); Jungbürger/innen: 1079 (mehr als im Vorjahr)



Neue Fallgrube im Dschungel der Ausland-Krankenversicherungen

 Link:

https://www.swissinfo.ch/ger/wirtschaft/auslandschweizer_neue-fallgrube-im-dschungel-der-ausland-krankenversicherungen/44152026